Schon wieder verletzt

Schon wieder verletzt

Das konnte doch nicht sein! Schon wieder war ich während der Vorbereitung auf den Schlickeralmlauf verletzt. Das Frühjahr lief wirklich super. Nicht zuletzt, weil ich seit März komplett im Homeoffice arbeitete und mir so mehr Zeit zum Training zur Verfügung stand und ich diese auch noch besser einteilen konnte.

Ich lief im Training einen Halbmarathon in einer Zeit, die ich mir vorher nicht erträumt hatte – offizielle Wettkämpfe gab es ja aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht. Ich war fit wie nie zuvor.

Weiterlesen: Was man mal so mitnehmen kann – Halbmarathon

Und dann stürzte ich mit meiner Tochter auf dem Arm auf der Treppe. Glücklicherweise konnte ich mich so abfangen, dass ihr nichts passierte. Allerdings schlug ich dabei mit meinem linken Knie ziemlich hart auf dem Boden auf.

Zunächst war auch danach alles in Ordnung. Ich spürte in den nächsten Tagen lediglich ein leichtes Ziehen in der Kniekehle. Dies jedoch auch immer nur dann, wenn ich kniete – was angesichts der Tatsache, dass meine Tochter gerade begann die Toilette zu nutzen, relativ häufig vorkam.

Beim Lauftraining spürte ich zunächst nichts. Daher lief ich einfach weiter – wenn’s beim Laufen nicht schmerzt, ist es ok. Nach zwei Wochen fing mein Knie dann allerdings auch bei einer Strecke von 25 km an zu schmerzen. Es halft nichts, ich musste mich wohl oder übel morgens um 6 Uhr zwei Stunden in die Schlange beim Orthopäden meiner Wahl einreihen.

Der stellte zunächst fest, dass nichts ernsthaft zerstört war, dann ging es allerdings weiter zum CT. Von meinem Bänderriss im letzten Jahr war mir noch eine radiologische Praxis bekannt, die häufig kurzfristige Termine vergeben konnte. Und so saß ich bereits eine Woche später wieder mit den Ergebnissen aus der Röhre beim Orthopäden.

Das Ergebnis: Ein Bluterguss im Knochen des linken Unterschenkels – Autsch! Von so etwas hatte ich ja noch nie gehört!

Das Gute daran: Es heilt von allein aus und die Schmerzen reduzierten sich auch relativ schnell wieder. Angesagt war allerdings erst einmal eine Laufpause bis die Schmerzen sich deutlich gelindert hatten.

Nach vier Wochen stieg ich dann langsam wieder ins Training ein. Ein herber Rückschlag auf dem Höhepunkt meiner Fitness. Aber es half nichts, ich musste das Beste daraus machen: Da die Hallen- und Freibäder coronabedingt noch kein Training ermöglichten, fokussierte ich mich die ersten Wochen zunächst auf Krafttraining und Regeneration. Dann endlich öffneten die Schwimmbäder wieder und ich konnte mich beim Schwimmtraining fit halten.

Weiterlesen: Endlich wieder schwimmen

André

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